Statt Siegel nur zu zeigen, erklärt ihr sie: Was prüft FSC, GOTS, OEKO-TEX? Wie wurde CO₂ berechnet, welche Systemgrenzen gelten? Visualisiert Daten ohne Cherry-Picking, verlinkt Quellen. Nutzt Vergleichsbeispiele aus dem Alltag, damit Zahlen greifbar werden. Wer aktiv erklärt, nimmt Skepsis ernst und stärkt die Entscheidungssicherheit eurer Kundschaft nachhaltig.
Legt offen, wie Kosten entstehen: Material, Löhne, Energie, Logistik, Reparaturservice. Erklärt, warum Rabatte selten sind und Qualität Zeit braucht. Nennt Produktionsorte und Transportwege, ohne Lieferanten zu gefährden. Transparenz ist Respekt – gegenüber Käuferinnen, Partnern und Ressourcen. Sie verwandelt mögliche Kritik in Dialog und baut langfristige Loyalität auf.
Wenn Angaben falsch waren, sagt es früh, ruhig, konkret. Liefert Korrekturen mit Datum, Quelle, Auswirkung und Wiedergutmachung. Keine Ablenkungsfloskeln, kein Schuldschieben. Eine feste, freundliche Tonlage schafft Vertrauen, gerade im Gegenwind. Dokumentiert Learnings öffentlich. Wer Fehler als Lernprozess zeigt, gewinnt mehr als mit makelloser, aber unglaubwürdiger Selbstdarstellung.
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